Begrüssung

Liebe Besucherin, lieber Besucher

Am 1. März 2018 waren es 29 Jahre, dass ich in Wettingen tätig bin. Noch nie bin ich morgens aufgewacht und hätte mich nicht gefreut auf die Arbeit, die mich dort erwartet. Ich darf mich glücklich schätzen, dass in dieser Zeitspanne gegen 60000 PatientInnen mir ihre gesundheitlichen Probleme zeigen und mitteilen wollten. Ich möchte an dieser Stelle Allen danken für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
Ich bin mir gegenüber selbstkritisch, recht streng und auch ordentlich diszipliniert. Dies findet schlussendlich auch seinen Niederschlag in diversen Publikationen, wo ich mich einer selbstauferlegten Qualitätskontrolle unterziehe (vgl. Listen der Publikationen).
Selbstkritik kann gelegentlich in Selbstzweifel übergehen. Vielleicht ist dies ganz gut so, denn es bewahrt vor der Gefahr selbstgerechter Eigenüberschätzung und allzu grosser Härte – nicht zuletzt auch den Mitmenschen gegenüber. So ist es nicht nur Freude, sondern immer auch ein Quäntchen Demut, welche mich am Morgen in meine praktische berufliche Tätigkeit begleitet. Die Anerkennung, die ich tagtäglich durch Euch, meine MitarbeiterInnen, meine Berufs- und FachkollegInnen erfahren darf, gibt mir die Motivation, im Alltäglichen immer wieder das Einzigartige zu suchen und dann eben auch zu finden.

Während die erste Hälfte meiner Tätigkeit in Wettingen dem Aufbau der Praxis wie auch der wirtschaftlichen Konsolidierung diente, waren es eine intensive Publikationstätigkeit wie auch die Möglichkeit, die Schweizerische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie während zweier Jahre zu präsidieren, welche die zweite Hälfte charakterisierten.

Jetzt stecke ich mitten im dritten und letzten Drittel meiner Tätigkeit.

Folgendes prägt meine jetzige Arbeit:
Einer rein medizinisch ausgerichteten Dermatologie und Venerologie bleibe ich treu. Trotz meiner grossen Erfahrung in der Varizenchirurgie (über 3000 Operationen) werde ich hingegen ab März 2018 meine Varizenpatienten nicht mehr selber operieren. Ich habe meine Sprechstundentätigkeit zwischenzeitlich auf ca 40 bis 50 % reduziert.

Eine neue Leidenschaft beseelt meine Freizeit: das Waldhorn. Seit wenigen Jahren ist es mein ständiger Begleiter, ersetzt mir gar ein Haustier (mit Ausnahme von Büsis !) und öffnet mir neue Wege der Begegnung mit der von mir seit je geliebten Musik.

 

…und zudem geniesse ich regelmässig meine zwei kleinen Enkelbuben!

Mit freundlichen Grüssen

Thomas Hofer