Mein Zuhause

Seit 1977 wohne ich mit meiner Frau Liliane in Würenlos (sie hat auch meine Website kreiert). Wir haben zwei erwachsene Kinder, die unser Haus bereits verlassen haben und zu denen wir einen sehr herzlichen Kontakt unterhalten.
Seit Februar 2015 bin ich glücklicher Grossvater!

Unser wunderschöner Garten, der klar die Handschrift meiner Frau zeigt (und in dem ich mich gerne als ihr Auftragsempfänger betätige!) umschliesst unser Haus, das uns mit seiner Athmosphäre und seiner Aesthetik reichlich beschenkt.
Der Wandel der Jahreszeiten, dem unser Garten wie auch unser Haus  respektvoll sich hingeben – sei es der Frühling mit seiner Blumenpracht , der Sommer mit Hitze und schattigem Kühl,  der Herbst um den zeitlosen Findling , mit vergessenen Äpfel am fast laublos schon ruhenden Baum , der kalte, alle Geräusche abdämpfende Winter, der mit dem gleissenden Hell im Süden zuversichtlich das kommende, fruchtbare Jahr ankündigt – gibt mir Gewissheit in der Einsicht, dass eben auch ich Teil dieses Lebensrhythmus bin,
ganz ähnlich den lautlosen Gartenbesucher, zufällig beobachtet beim Morgen- undAbendessen .

 Morgenessen Abendessen Findling

 

Die Musik und ich

Als Kind versuchte ich mich am Klavier. Das Schönste daran war die Fahrt mit Postauto und Eisenbahn von Buus nach Sissach (Baselland) in die Klavierstunde und die Rückfahrt mit anschliessendem Besuch der Dorfbäckerei und abschliessendem Genuss eines Stück Schoggikuchens. Erfolge stellten sich keine ein.
Mit der Querflöte ging es dann etwas besser. Aber auch damals waren die glücklichsten Momente, wenn mir der Flötenlehrer kurz vor der Stunde ausrichten liess, dass er noch im Ausland sei! Gelegentlich durfte ich mir aber auch in der letzten Turnstunde vor der Flötenprobe noch leicht einen Finger „verstauchen“, was mir natürlich das Flötenspiel ebenfalls verunmöglichte (das war während meiner Zeit im Glarnerland).
Auf dem Mutschellen war ich dann Gründungsmitglied der Kantorei Mutschellen, mit der ich über Jahre hinweg wunderschöne Musikerlebnisse hatte bis hin zum Mitwirken in der Johannespassion von J.S. Bach.
In den Beginn meiner Assistenzzeit fällt die autodidaktische Auseinandersetzung mit dem Tenorsaxophon. Wir gründeten eine Bluesband und besuchten 1982 sogar ein Tonstudio. Ich habe im Juli 2015 das Kasettli digitalisieren lassen und die Stücke sind jetzt hörbar auf Youtube. Nach drei Jahren brach die Band auseinander und ich gab das ausgeliehene Instrument wieder seinem Besitzer zurück.
Im Zusammenhang mit dem Aufbau meiner Praxis verlor sich mein aktives Musizieren. Es war die Idee meiner Frau, mich doch einmal mit einem Waldhorn anzufreunden. Seit 2010 besteht diese „Liebe auf den ersten Blick“. Mein Lehrer ist der Berufshornist Thomas Zimmermann, von dem ich ungemein viel lerne. Ich habe das Glück, dass ich mit meiner Frau musizieren kann, welche Orgel und Klavier spielt. So gibt es immer mal wieder Gelegenheit anlässlich eines Gottesdienstes, einer Beerdigung oder einer Hochzeit zu musizieren.
Eine Vorstellung von der Musik, die ich spiele, geben diese Links auf youtube:
Die Romance für Waldhorn und Flügel von Camille Saint Saens spielte ich zusammen mit meiner Frau als Einzug bei der Hochzeit meiner Tochter.
Das wunderschöne Nocturne, ebenfalls für Waldhorn und Flügel von Franz Strauss spiele ich immer mal wieder für mich alleine. Neben anderen Kompositionen gehören zu meinem „Repertoire“ Chant lointain von Eugéne Bozza, „La Hieronyma“ von Giovanni Martino Cesare (tönt auch wunderbar auf dem Waldhorn!) oder Gammal fäbodpsalm, komponiert von Oskar Frederik Lindberg. Die Hornstimme erklingt in dieser Wiedergabe auf einem hohen Flötenregister der Orgel, gespielt mit der rechten Hand.
Seit anfangs 2013 bin ich Mitglied der „Turmbläser Mutschellen„: Ein sommerlicher Eindruck anlässlich eines Waldgottesdienstes. Mein musikalisches Hauptengagement gilt aber der
sinfonia.baden„, in der ich mir selbst die schönsten Musikerlebnisse mitgestalten helfe.